Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

Historische Quellen und natürliche Umweltarchive lassen vermuten, dass im vergangenen Jahrtausend mehrere Vulkanausbrüche großflächige Wetterextreme hervorriefen, denen vielerorts Missernten und verheerende Hungersnöte folgten. Hochreichende Aschewolken breiteten sich über weite Teile der Atmosphäre aus, absorbierten Sonnenlicht und sorgten so in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre für außergewöhnliche Klimaanomalien mit kalten und verregneten Sommern. Eines der am besten dokumentierten Beispiele ist der Tambora-Ausbruch in Indonesien im Jahr 1815. Ihm folgte in Europa das „Jahr ohne Sommer“, in dem Ernteausfälle Wirtschaftskrisen und Notstände auslösten. Ein solches Ereignis könnte auch die moderne Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen.

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Forscher entdecken 91 Vulkane… unter dem Eisschild der Antarktis

Forscher der University of Edinburgh haben unter dem Eisschild der Antarktis 91 Vulkane entdeckt! Diese Vulkandichte ist selten auf der Erde und übersteigt höchstwahrscheinlich die von Ostafrika, wo der Nyiragongo, Kilimandscharo, Longonot und andere aktive Vulkane konzentriert sind. Die große Frage ist jetzt: Wie aktiv sind die Vulkane? Die Ergebnisse werden jetzt in einer Sonderausgabe der Geological Society veröffentlicht.

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Campi Flegrei: Vulkanausbruch bei Neapel wahrscheinlicher

Mit zahlreichen Kratern, Schlackenkegeln und Calderen zeigt sich das Vulkangebiet am Westrand der italienischen Millionenstadt Neapel. Wer am Bahnhof Pozzuoli aussteigt, dem steigt bei richtiger Windrichtung direkt ein beißender Schwefelgeruch in die Nase. Campi Flegrei – die brennenden Felder – gelten als gefährlichster Vulkan Europas, an dem selbst eine kleine Eruption immense Auswirkungen haben kann. Eine neue Studie zeigt, dass durch jüngste Aktivitäten die Wahrscheinlichkeit einer solchen Katastrophe deutlich angestiegen ist.

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Fischsterben im italienischen Vulkansee

Der Vulkankomplex Campi Flegrei westlich von Neapel gehört zu den gefährlichsten Vulkanen weltweit. Millionen Menschen könnten von einem Vulkanausbruch direkt betroffen sein. Allein in der Hafenstadt Pozzuoli, die vollständig innerhalb der Caldera liegt, leben über 80.000 Menschen. Am Averner See im Nordwesten der Stadt sorgten am Samstagmorgen Schwefelgase und tote Fische für Beunruhigung. Schuld ist wohl die aktuelle Kältewelle.

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Zyklische Veränderung von Magma liefert Indizien für Gefährlichkeit eines Vulkanausbruchs

Die Vorhersage, wie gefährlich ein Vulkanausbruch sein wird, ist für die Frühwarnung außerordentlich wichtig, sie ist aber auch außerordentlich schwierig. Vulkanologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover und der Universität Uppsala in Schweden Anhaltspunkte ermittelt, die Hinweise auf die Gefährlichkeit einer bevorstehenden Eruption geben können. Für ihre Untersuchung nutzten sie winzige Einschlüsse magmatischer Schmelztröpfchen in Kristallen, um die Bedingungen zu verstehen, die vor einem explosiven Ausbruch in dem Magmenreservoir unter einem Vulkan herrschen. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Geology publiziert.

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