Meereshöhle bewahrt 5000-jährige Schnappschüsse von Tsunamis

Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung der Rutgers University, die in einer Meereshöhle in Indonesien gegraben hat, hat die unberührteste Tsunami-Aufzeichnung der Welt entdeckt. Eine 5000 Jahre alter Sediment-Schnappschuss, der zum ersten Mal zeigt, wie wenig wir über den Vorgang wissen, wenn Erdbeben massive Wellen auslösen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der Nature Communications vorgestellt.

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Chinas Weg zur Erdbebenvorhersage

In keinem anderen Land der Erde ist die Zahl der schädlichen Erdbeben so hoch wie in China. Ein großer Teil der Interkontinentalbeben, also der Erdbeben abseits der Plattengrenzen wie Subduktionszonen, finden im Ostasiatischen Land statt. Nicht selten mit zerstörerischen Folgen. Deshalb steht Erdbebenvorhersage weit oben auf der Wunschliste vieler chinesischer Erdbebenforscher. Ein neuer Satellit soll nun helfen, diesem Ziel deutlich näher zu kommen.

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Das Erdbebengedächtnis von Störungen

Seit Beginn der Erdbebenforschung stellt sich für viele Seismologen die Frage, warum Erdbeben in der Art auftreten wie sie es tun. Häufig als Einzelereignisse in variierenden Abständen zueinander. Gelegentlich aber auch als Cluster mit mehreren großen Erdbeben binnen weniger Jahre. Warum dies so ist, beantwortet eine neue Studie.

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Erdbebenserien heben Küsten an

Eine neue Vorstellung von Vorgängen im Untergrund könnte erklären, wie schwere Erdbeben mit einer Magnitude größer als 7 (M>7) und die Hebung von Küsten miteinander zusammenhängen. Der Mechanismus hat Folgen für die Abschätzung des Erdbebenrisikos und der Tsunami-Gefahr für viele Regionen weltweit. Ein Team von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von Vasiliki Mouslopoulou vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ stellt diese Überlegungen jetzt in der Fachzeitschrift „Tectonics“ vor. Demnach sind es Serien von schweren Erdbeben innerhalb eines geologisch kurzen Zeitraums, die die Küste in jenen Regionen anheben, wo sich eine Erdplatte unter eine andere schiebt (Subduktion).

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Seismologen entdecken neue Erdbebenart in Los Angeles

Erdbeben gehören zu den größten natürlichen Bedrohungen für den US-Bundesstaat Kalifornien. Besonders die großen Städte Los Angeles und San Francisco, die nahe der berühmten San Andreas Störung erbaut sind, gelten als stark gefährdet. Nun haben Forscher im Westen von Los Angeles eine neue Erdbebenart entdeckt, deren Ursprung Fragen aufwirft und bisherige Risikoeinschätzungen anzweifelt.

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Neue Erklärung für Erdbeben am Mississippi

Sie gehören zu den stärksten Erdbeben in der Historie von Nordamerika. Die Erdbebensequenz von New Madrid in den Jahren 1811 und 1812 traf mehrere Staaten am Unterlauf des Mississippi. Aufgrund ihrer Lage in Mitten der Nordamerikanischen Platte ist ihr Ursprung bis heute nicht restlos geklärt. Eine neue Studie des United States Geological Survey (USGS) liefert einen neuen Ansatz, der auch bei der Prognose zukünftiger Erdbeben helfen kann.

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