Mit dem Laser durchs Gestein: Verfahren für Bohrungen in großer Tiefe senkt Kosten der Geothermie

Der Einsatz regenerativer Energien umfasst nicht nur die Erzeugung von Strom aus Sonne, Wind, Wasserkraft oder Biomasse, sondern auch von Geothermie zur Gewinnung von Wärme, Kälte oder Strom durch Kraft-Wärme-Kopplung. Besonders ertragreich sind Geothermiebohrungen in tieferen Schichten der Erdkruste. Doch mit zunehmender Tiefe steigen die Kosten der Bohrungen durch den Verschleiß der Bohrwerkzeuge und niedrige Vortriebsraten überproportional – und damit auch das wirtschaftliche Risiko.

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Wie die Bausteine des Lebens aus dem Weltall auf die Erde kamen

Astronomen der McMaster University und des Max-Planck-Instituts für Astronomie haben ein stimmiges Szenario für die Entstehung von Leben auf der Erde berechnet, das auf astronomischen, geologischen, chemischen und biologischen Modellen basiert. In diesem Szenario formt sich das Leben nur wenige hundert Millionen Jahre, nachdem die Erdoberfläche soweit abgekühlt war, dass flüssiges Wasser existieren konnte. Die wesentlichen Bausteine für das Leben wurden während der Entstehung des Sonnensystems im Weltraum gebildet und durch Meteoriten in warmen kleinen Teichen auf der Erde deponiert.

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TU Dortmund untersucht Reaktivität von Ribozymen in „Ursuppe“ des Lebens

Die Arbeitsgruppe von Prof. Roland Winter von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund hat in Zusammenarbeit mit der Theoriegruppe von Prof. Dominik Marx an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) den Einfluss von Druck auf die Reaktivität eines Ribozyms untersucht. Ribozyme sind aktive Ribonukleinsäure-Moleküle in Zellen, die ähnlich den Enzymen auf Proteinbasis chemische Reaktionen verstärken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fanden heraus, dass in der Ursuppe – unter den Bedingungen, unter denen Leben entstanden sein könnte – Ribozyme besonders reaktiv sein können. Die Arbeit wurde in dem renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature Communications“ publiziert.

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Neustart für Geothermie-Kraftwerk Landau

Nach nur sieben Jahren Betrieb wurde das Geothermie-Kraftwerk im Rheinlandpfälzischen Landau im Jahr 2014 vorübergehend still gelegt. Erdbeben, Bodenhebungen und Risse, die in direktem Zusammenhang mit dem Kraftwerk standen, sorgten in Landau und Umgebung für Unbehagen. Nun steht eine Wiederinbetriebnahme des umstrittenen Projektes bevor.

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Geothermie: Wassersuche in Schwerin

In Lankow, einem westlichen Vorort von Schwerin, laufen die Vorbereitung zur Errichtung eines Geothermie-Kraftwerkes. Der Standort ist gefunden. Die Energieversorgung Schwerin GmbH & Co. Erzeugung KG (EVSE) plant dort eine 1.200 Meter tiefe Bohrung zur Geothermie-Gewinnung. Am Mittwoch beginnen die Seismik-Untersuchungen – und stoßen auf Kritik.

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