Kategorie: Geologie

TU Dortmund untersucht Reaktivität von Ribozymen in „Ursuppe“ des Lebens

Die Arbeitsgruppe von Prof. Roland Winter von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund hat in Zusammenarbeit mit der Theoriegruppe von Prof. Dominik Marx an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) den Einfluss von Druck auf die Reaktivität eines Ribozyms untersucht. Ribozyme sind aktive Ribonukleinsäure-Moleküle in Zellen, die ähnlich den Enzymen auf Proteinbasis chemische Reaktionen verstärken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fanden heraus, dass in der Ursuppe – unter den Bedingungen, unter denen Leben entstanden sein könnte – Ribozyme besonders reaktiv sein können. Die Arbeit wurde in dem renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature Communications“ publiziert.

Sedimente unter dem Toten Meer warnen vor fataler Dürre

In einer Tiefe von fast 300m unter der Sohle des Toten Meeres fanden Wissenschaftler des Lamont-Doherty Earth Observatoriums der Columbia State University Belege dafür, dass der Mittlere Osten in vergangenen Warmzeiten unter so extremer Dürre litt, wie sie von Menschen niemals erlebt oder festgehalten wurde.
Eine mögliche Warnung für die Gegenwart und Zukunft?

Starkes Erdbeben erschüttert Bali

Indonesien – Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht teile Indonesiens erschüttert. Nach Angaben von GFZ erreichte das Erdbeben eine Stärke 5,6. Der Indonesische Erdbebendienst (BMKG) gibt die Stärke mit 6,4 an. Das Epizentrum lag im Süden von Bali in…

Kupferbergbau mit bioaktiven Stoffen aus Bakterien

Chile ist einer der wichtigsten Kupferlieferanten für Deutschland. Im Rahmen der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit beider Länder wird nun untersucht, wie sich chilenische Kupfererze umweltverträglicher aufbereiten lassen. Aus Bakterien gewonnene bioaktive Stoffe sollen Chemikalien ersetzen oder verringern. Ein weiteres Ziel ist es, die Metallausbeute zu steigern sowie schwer abtrennbare Metalle herauszulösen. Insbesondere das in den Erzen enthaltene Molybdän soll gewinnbar werden. Die Kooperation zwischen dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum HZDR gehört, und dem Advanced Mining and Technology Center an der Universidad de Chile in Santiago de Chile begann im Februar.

Seltene Weichteilerhaltung bei einem Plesiosaurier

Plesiosaurier gehören zu den prominentesten mesozoischen Meeresreptilien. Sie sind durch einen umfangreichen „Fossil record“ der Wissenschaft und der Öffentlichkeit bekannt. Ein deutsch-niederländisch-mexikanisches Forscherteam unter der Leitung von Eberhard „Dino“ Frey hat nun einen neuen Fund eines Plesiosauriers aus Mexiko beschrieben, der nicht nur eine neue Art repräsentiert, sondern auch eine bemerkenswerte Weichteilerhaltung aufweist.

Wasserkreislauf reicht viel tiefer als bisher gedacht

Nicht nur auf der Erdoberfläche, auch tief im Erdinneren existieren große Mengen Wasser. Doch woher stammt es? Ist es dort seit Entstehung der Erde oder gibt es immer noch Nachschub von der Oberfläche? Jetzt veröffentlichte ein internationales Wissenschaftsteam neue Erkenntnisse zu dieser Forschungsfrage in der Fachzeitschrift Nature Geoscience. Sie könnten auch der Diskussion über die Entstehung der Ozeane neue Impulse verleihen.