Autor: Jens Skapski

Jens ist 22, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

Chinas Weg zur Erdbebenvorhersage

In keinem anderen Land der Erde ist die Zahl der schädlichen Erdbeben so hoch wie in China. Ein großer Teil der Interkontinentalbeben, also der Erdbeben abseits der Plattengrenzen wie Subduktionszonen, finden im Ostasiatischen Land statt. Nicht selten mit zerstörerischen Folgen. Deshalb steht Erdbebenvorhersage weit oben auf der Wunschliste vieler chinesischer Erdbebenforscher. Ein neuer Satellit soll nun helfen, diesem Ziel deutlich näher zu kommen.

Vulkane unter Rheintal und Eifel werden (noch) nicht aktiver

Wow, da hab ich wohl schon in der Überschrift ein bisschen Spannung rausgenommen. Tut mir echt leid, nachdem diverse Westdeutsche Medien diese seit gestern Abend so schön aufgebaut haben. Panikmache vom feinsten, könnte man denken. Dabei ist es eine Schlagzeile, die ihre wichtige Intention verfehlt und stattdessen Kritik und Beschimpfungen auf den Plan ruft. Ein Kommentar zur potentiellen Katastrophe, politischen und journalistischen Verfehlungen, aus wissenschaftlicher und journalistischer Sicht!

Neue Seismik-Kampagne im Erdölfeld Landau

Das Erdölfeld Landau in der Oberpfalz ist seit Jahrzehnten das ergiebigste Erdölvorkommen im Südwesten von Deutschland. Zwar wurde der Höhepunkt der Fördermenge bereits 1971 erreicht, doch plant der Betreiber Wintershall weitere Bohrungen im Süden von Rheinland-Pfalz. Neue Seismik-Untersuchungen, die von Januar bis März 2017 andauern werden, sollen das Potential eines noch unerschöpften Reservoirs erkunden.

Fischsterben im italienischen Vulkansee

Der Vulkankomplex Campi Flegrei westlich von Neapel gehört zu den gefährlichsten Vulkanen weltweit. Millionen Menschen könnten von einem Vulkanausbruch direkt betroffen sein. Allein in der Hafenstadt Pozzuoli, die vollständig innerhalb der Caldera liegt, leben über 80.000 Menschen. Am Averner See im Nordwesten der Stadt sorgten am Samstagmorgen Schwefelgase und tote Fische für Beunruhigung. Schuld ist wohl die aktuelle Kältewelle.

Geo-Studenten gesucht

Unser Team sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt Verstärkung in Form von faulen motivierten und dummen kompetenten Studenten der geowissenschaftlichen Fachrichtungen (Geologie, Geophysik, Georgische Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts, etc.). Dabei ist es uns egal, ob ihr ein Anfänger seid, der gerade erst von der letzten Ersti-Party zurückgekehrt ist, oder ein Doktorand, der bei der letzten Sibirien-Exkursion seinen BMW i8 im Baikalsee versenkt hat.
Hauptsache ihr habt Bock zu schreiben, könnt gut deutsch und kennt den Unterschied zwischen Amphibol und Amphetamin.
Ideal: Wenn Du mit deinem Computer mehr machen kannst, als chatten und Pornos gucken. Skills in Richtung IT und Webdesign wären echt der Geo-Hammer!

China plant landesweites Erdbebenfrühwarnsystem

Ein Warnsignal, Sekunden bevor die Erde anfängt zu beben. Frühwarnsysteme, die lebensrettende Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen, sind das Ziel vieler erdbebengefährdeter Regionen der Welt. Erfolgreicher Vorreiter ist Japan, wo mit modernster Technik via Rundfunk und Smartphones die gesamte Bevölkerung vor einem Erdbeben…

Das Erdbebengedächtnis von Störungen

Seit Beginn der Erdbebenforschung stellt sich für viele Seismologen die Frage, warum Erdbeben in der Art auftreten wie sie es tun. Häufig als Einzelereignisse in variierenden Abständen zueinander. Gelegentlich aber auch als Cluster mit mehreren großen Erdbeben binnen weniger Jahre. Warum dies so ist, beantwortet eine neue Studie.

Wasserreservoir unter Vulkan entdeckt

Unter einem der größten Vulkane Südamerikas haben Forscher der Universität Bristol und Partneruniversitäten ein riesiges Wasservorkommen entdeckt. Man erhofft sich durch die Entdeckung neue Hinweise auf bevorstehende Eruptionen. Sucre. Der Vulkan Uturuncu im Hochland von Bolivien gehört zum größten Vulkangebiet…